Der zweite Teil der Dilogie übertrifft bis zur Hälfte des Buches den ersten Teil, leidet aber gegen Ende etwas unter dem Trennungsschmerz des Autors, dem es offensichtlich etwas schwerfiel, seine Figuren sich selbst zu überlassen. Das ist nicht verwunderlich. Mit Falk und Jake sind ihm zwei komplexe, tiefschichtig angelegte und lebhafte Figuren gelungen, die über die Dilogie hinweg eine starke Entwicklung durchmachen.
Für Jake ist das Leben ein riesiger Spaß, für Falk ein nie endender Kampf. Jake nimmt nichts wirklich ernst, auch nicht der Sex, Freundschaften und selbst das Training mit der Krav Maga Gruppe, inkl. seinem Co-Trainer Falk nicht. Für Falk ist jedoch nicht nur die Rivalität zu Jake ein Kampf, sondern sein Leben besteht aus Überleben. Als die beiden sich näher kommen, prallen unterschiedliche Lebenswelten aufeinander.
Beeindruckendes Debüt, das weit über eine queere Romance geht, und Themen wie Identifikation, schwierige Familienkonstellationen und Selbstfindung inkludiert.
Fortsetzung des Familiendramas, das bis auf die Eltern drei gebrochene Personen zurückgelassen hat. Zwei Jahre sind vergangen. Können Wunden wieder heilen? Kann Schuld vergeben werden? Ein Second-Chance-Liebesroman mit einem Kriminalfall und einer faszinierenden Geschwisterbeziehung.