Katharina Licht gelingt es, das perfekte Gleichgewicht zwischen einer cozy-romantischen Sommer-Romance und einem Entwicklunsroman mit Mental Health Thematik zu finden und hat neben zwei sympathischen Hauptprotas noch eine Reihe gelungener Nebenfiguren, die einen überzeugenden diversen Cast bilden.
Düsteres Märchen mit Forbidden Love Trope und queerer Repräsentation, aber ohne, dass die Queerness der Grund für die verbotene Liebe ist. Gleichzeitig ist Maja Köllinger eine Fantasy über eine berührende Freundschaft und eine komplizierte Vater-Tochter-Beziehung gelungen, deren Word Building gelungen ist.
Für Jake ist das Leben ein riesiger Spaß, für Falk ein nie endender Kampf. Jake nimmt nichts wirklich ernst, auch nicht der Sex, Freundschaften und selbst das Training mit der Krav Maga Gruppe, inkl. seinem Co-Trainer Falk nicht. Für Falk ist jedoch nicht nur die Rivalität zu Jake ein Kampf, sondern sein Leben besteht aus Überleben. Als die beiden sich näher kommen, prallen unterschiedliche Lebenswelten aufeinander.
Beeindruckendes Debüt, das weit über eine queere Romance geht, und Themen wie Identifikation, schwierige Familienkonstellationen und Selbstfindung inkludiert.
Das beste Buch der Trilogie, dass sich ab der Hälfte nochmal selbst schlägt und in einem fulminanten Finale mündet und damit eine ganz besondere Trilogie beendet.
Nora lebt in Teheran ein zurückgezogenes Leben und ist zunächst wenig begeistert, als Ava als neue Schülerin neben ihr gesetzt wird. Doch dann freunden sich die zwei miteinander an und Nora bemerkt, dass sie mehr als nur Freundschaft für Ava empfindet.
Zwei beste Freunde, die aus der Kurve geschleudert werden (bei dem einen sprichwörtlich, bei dem anderen wortwörtlich) und die Heilung ineinander finden, aber sich auch gegenseitig im Weg stehen.